Station 11 – Weyarner Kulturpfad

Klosterkirche

km 3,7

Verkündigungsgruppe von Ignaz Günther

Foto: Leo Wöhr

Die Klosterkirche St. Peter und Paul betreten wir über den nördlichen „Nebeneingang“,
der sich in unmittelbarer Nähe zur heutigen Zufahrt zum Kloster befindet.

Bis zur Klosteraufhebung schloss der östliche Konventstock, in dem sich die reich bestückte Bibliothek befand, unmittelbar an die Sakristei an.

In der Kirche folgen wir dem langen Gang mit seiner Gewölbedecke bis zum Eingangsgitter ( meist geschlossen ).

Immerhin können wir hindurchsehen und einen Eindruck von der reichen Ausstattung bekommen.
Den ältesten noch erhaltenen Teil der Klosterkirche bildet der unter Probst Valentin Steyrer errichtete Unterbau (1627-32).
Der übrige Bau in seiner heutigen Gestalt wurde 1687-1693 nach einem verheerenden Brand unter dem Schweizer Meister Lorenzo Sciascia errichtet.
Die Ausstattung der Kirche gehört zu den bedeutendsten Leistungen des bayrischen Rokoko im 18. Jahrhundert.
Stuck und Deckenbilder schuf 1729 Johann Baptist Zimmermann.
Die Skulpturen von lgnaz Günther sind nirgendwo sonst in solcher Qualität und Fülle zu finden.
Am bekanntesten sind die Verkündigungsgruppe und die Pietà links und rechts des Chorbogens.